Schlagwort: BYOD

BYOD im Unterrichtsalltag – ein Erfahrungsbericht oder: Mein Leben in der BYOD-Welt!

Vorbemerkung:

Beim folgenden Bericht handelt es sich um persönliche Erfahrungen aus dem Alltag unserer Schule. Daraus soll und kann keine Allgemeingültigkeit abgeleitet werden! Außerdem wird das praktizierte Verfahren keinesfalls als das Beste gesehen, sondern als ein möglicher gangbarer Weg, der wie alle anderen erprobten/in Erwägung gezogenen seine Schwächen hat. Diese, aber auch unsere, positiven Erfahrungen sollen im Folgenden thematisiert werden.

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Acht digitale Unterrichtserfahrungen aus dem Alltag

Vorbemerkung

Die folgenden Beispiele sind Erfahrungen, die ich versucht habe, so darzustellen, dass sie verständlich sind und (überwiegend) einen sehr niederschwelligen Einstieg ermöglichen. Keinesfalls sollen die Beispiele als ideale Umsetzung (Musterlösung) für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht verstanden werden. Es ist lediglich ein Erfahrungsbericht, der Eindrücke und im Idealfall Orientierung bieten soll.

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Drahtlose Verbindung zum Beamer mit mobilen Endgeräten

Hallo zusammen,

wir standen bei uns an der Schule nun eine lange Zeit vor dem Problem ein vernünftiges Konzept für die drahtlose Bildschirmübertragung zu erarbeiten. In meiner Eigenschaft als Stick-Man bei uns war es meine Aufgabe hier eine akzeptable Lösung zu finden.

Ich hatte bereits im Vorfeld immer wieder privat finanzierte HDMI-Sticks für den Beamer ausprobiert. Eine Kollegin hatte zunächst ein System gekauft, bei dem das ganze kabelgebunden ins Schulnetz eingegliedert werden musste. Das hat mich zwar nicht überzeugt, aber so lernte ich den Hersteller dieses Systems kennen. Aus diesem Grund habe ich erste Versuche mit dem HDMI Stick von Measy und dem System EZCast unternommen. Die Stabilität hat mich aber noch nicht restlos überzeugt.

Als Surface Nutzer war es für mich zunächst nur wichtig, dass ich mein Surface in Kombination mit OneNote als digitales Whiteboard verwenden konnte und so versuchte ich es dann mit dem Microsoft Wireless Display Adapter V1 und war eigentlich relativ schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Die Stabilität dieses System hat mich negativ überrascht, ein großer Delay und nicht reproduzierbare Verbindungsabbrüche waren an der Tagesordnung. Mir persönlich erschließt sich hier nicht, wieso das System Surface/MWDA nicht perfekt funktionieren sollte, aber es war leider so.

Welche Alternativen gibt es also:

  1. Chromecast
  2. MWDA V2
  3. AppleTV

Für uns als BYOD Schule musste schnell klar sein, dass es nur ein System sein kann, dass alle Geräte unterstützt. Daher fielen die genannten Alternativen also leider flach.

Diese Sticks sind nicht dazu geeignet, alle Systeme abzudecken.

Daher fiel meine Wahl auf den EZCast Pro Stick. Man benötigt zwar hier eine App für die Windows- und Androidgeräte, aber die stellte nach kurzer Einarbeitung kein Hindernis dar und hat sogar noch Vorteile.

Der EZCastPro kann halt auch mit Apple, das ist je nach Kollegium natürlich von Vorteil.

Bei uns ist der EZCastPro nun seit einiger Zeit im Dauertest. Wir sind mit der Funktionalität und der Bedienbarkeit auch für IT-Anfänger sehr zufrieden. Der einzige Mangel ist, dass die Geräte relativ schnell vom Akku her ausgesaugt werden. Wir haben dazu leider keine Vergleiche zu anderen Systemen.

Unserer Erfahrung nach hat sich das Standardsystem bewährt, Airplay bei Apple, App bei MS und Android. So laufen alle System und sind stabil.

Die Funktionen, die das EZCast-System bietet im Überblick:

  • Bildschirminhalt des Geräts „live“ übertragen
  • Dokumente, Tabellen, Präsentationen drahtlos mit Hilfe des Handys/Tablets/… übertragen
  • Echtzeitübertragung der Kamera des Geräts
  • Lokale Dateien(Video/Audio,…) an den Stick schicken
  • Internetinhalte mit dem Stick abrufen (in diesem Modus funktioniert das Endgerät nur als Fernbedienung für den linux-basierten HDMI Stick)
  • Aufteilen des Beamerbilds in zwei oder vier Teile, so dass vier Geräte gleichzeitig spiegeln können, ideal bei entsprechender Beamergröße für die Darstellung der Gruppenarbeitsergebnisse

 

Natürlich benötigt man ein wenig, bis man das System beherrscht, aber unsere Erfahrung zeigt, dass das System noch so einfach sein kann, die Technikverweigerer und Ablehner bekommt man sowieso nicht.

Dann hast du noch zwei Grobkategorien:

  • Den Interessierten/technisch versierten Kollegen: stellt kein Problem dar, einmal erklärt, er will und kann es nutzen
  • Die aufgeschlossenen aber technisch weniger begabten Kollegen: Hier haben wir uns auf ein Konzept eingelassen in dem ein paar ausgewählte Experten innerhalb des Kollegiums sich um die technischen Probleme kümmern. Viele davon tauchen nur einmal auf und sind dann im 1:1 sehr schnell aufgelöst. Wenn die Atmosphäre im Kollegium vernünftig ist, dann sind die Gespräche und kurzen Einsätze solcher Experten die optimale Lösung.

Mittlerweile ist unsere ganze Schule mit den EZCastPro Sticks ausgestattet, die ersten Mikro-Fortbildungen laufen und das System etabliert sich langsam.

Einen enormen Vorteil dieses Systems hätte ich fast verschwiegen:

Mittlerweile ist der Stick für einen Preis von unter 50€ zu erhalten, was meiner Meinung nach ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis liefert.

Rückfragen/Kritik/Erfahrungsaustausch gerne über mein Twitterprofil