DiBiS

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Im Schuljahr 2017/18 startet an der Realschule am Europakanal in Erlangen ein Pilotversuch für Referendare – Digitale Bildung soll endlich in der Seminarausbildung ankommen. Auf dieser Seite soll journalartig über die einzelnen Sitzungen berichtet und die dazugehörigen Materialien hochgeladen werden. Anhand des DiBiS – Wochenplan können Sie sich ebenso orientieren. Ausdrücklich erwünscht sind Kommentare, Ergänzungen und Widersprüche. Auf dem Deutschen Lehrerforum wurde das Projekt im Rahmen eines Barcamps bereits vorgestellt und als eine wichtige Initiative für die Lehrerausbildung bezeichnet. Treten auch Sie mit uns in den Austausch und verfolgen Sie unser Projekt regelmäßig. Auf dem verlinkten Etherpad können Sie uns Ihre Ideen gerne mitteilen und die Gedanken aus dem Deutschen Lehrerforum ergänzen.

(Titelbild: Danke an © Katja Anokhina)

1. Sitzung (18.09.):

In der ersten Sitzung stellten Markus Bölling und ich unser iPad-Klassen-Konzept vor, das seit 2011 einen wichtigen Bestandteil unserer Digitalstrategie darstellt. Neben den technischen Voraussetzungen (WLAN, Einbindung der Geräte etc.) zeigten wir den Referendaren praktische Beispiele und konkrete digitale Unterrichtsszenarien auch aus Nichtseminar-Fächern, z. B. Biologie.

Mit einer kurzen Einführung in den Schulversuch Digitale Schule 2020 und dessen Hintergründe endete die „Kickoff-Veranstaltung“.

2. Sitzung (25.09.):

Unter der tatkräftigen Mithilfe unseres Medienwarts Jörg Stierhof wurden die Referendare in das „digitale Klassenzimmer“ eingewiesen. In vielen Räumen sind Dokumentenkamera, Whiteboard, ein interaktiver Beamer mit Apple TV und ein schulinterner Laptop die Standardausrüstung. Besonders die Möglichkeit des „Demokratisierens des Beamers“ durch das Projizieren von digitalen Inhalten auf das Whiteboard wurde mit den eigenen Geräten gleich mal im Realeinsatz getestet. Verkabelungs- und Anschlussprobleme sollten nun – vor den ersten Unterrichtsstunden – keine größere Hürden mehr darstellen, sodass die ganze Energie in die eigentliche Lehreraufgabe fließen kann.

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Das Herzstück des digitalen Klassenzimmers an der Realschule am Europakanal

 

3. Sitzung (04.10.): Der schulintere offene Klassenraum EduBlog stand im Zentrum der heutigen DiBiS-Sitzung. Anhand praktischer Beispiele wurde gezeigt, wie mithilfe von Blogbeiträgen der Unterricht u. a. in den iPad-Klassen vorstrukturiert und durchgeführt werden kann. Das WordPress-Blog dient allerdings nicht nur der Distribution und Organisation von Arbeitsblättern und Aufträgen, sondern kann auch als interaktives Tool mit H5P-Beiträgen angereichert werden, sodass die Schüler auch direkt im Blog arbeiten können. Als einer Art „Appetizer“ wurde knapp demonstriert, wie sich ein YouTube-Video mit wenigen Klicks zum Lernvideo „upgraden“ lässt. Die Mediathek des Blogs dient auch dem Materialaustausch untereinander und kann als eine weitere Möglichkeit der Kollaboration innerhalb unseres Kollegiums genutzt werden. Dass sich dabei auch viel Papier und Kopierzeit einsparen lässt, ist sicher gerade im Referendariat ein nicht zu unterschätzender „Mehrwert“.

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Ein neuer Blogbeitrag entsteht innerhalb weniger Klicks – so kommt der Unterricht zuverlässig zu den Schülern

 

4. Sitzung (11.10.): Einfach in der Bedienung, zuverlässig im Alltag – so lässt sich das Arbeiten mit unserem schulinternen Verwaltungs- und Kommunikationssystem ClaXss beschreiben, das unsere Referendare heute im Rahmen einer eigenen DiBiS-Sitzung kennenlernen durften. Unter der kompetenten Anleitung von Frau Schamberger wurden erste E-Mails verfasst, Absenzen gecheckt und die Möglichkeiten des virtuellen Elternkontakts ausgelotet. Besonders praktisch ist auch die Option, die bei Sprechtagen zur Terminbuchung genutzt werden kann. Im zweiten DiBiS-Teil wurde dann meinerseits in die Funktionsweise des Notenmanagers eingewiesen. Neben der Notenverwaltung aller Leistungsnachweise bietet das Programm auch hilfreiche Formulare zum Klassenmanagement. Ein Ausblick auf das datenschutzkonforme Erstellen und manuelle Archivieren von Ordnungsmaßnahmen (die hoffentlich nicht allzu oft erhoben werden müssen ;)) sowie die Zeugniserstellung stellten den Endpunkt der sehr theoretischen, aber dennoch essentiellen DiBiS-Einheit dar.

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Verwaltung, Archivierung und Elternkommunikation – der Beruf des Lehrers umfasst viel mehr als „nur“ Unterricht

 

5. Sitzung (18.10.): Nachdem die ersten Wochen vor allem aus Technik und den schulinternen Rahmenbedingungen bestanden, wurde es nun lerntheoretisch. Das SAMR-Modell und die 4Ks des Lernens wurde thematisiert und meinerseits vorgestellt. Besonderes Interesse erlangte bei den Referendaren vor allem das Konzept der 4K, da hierbei festgestellt wurde, dass es dabei keineswegs nur um Digitale Bildung, sondern um „guten, ggf. auch zeitgemäßen Unterricht“ geht. Praktische Anwendungsbereiche und konkrete Unterrichtsszenarien wurden ebenso im Rahmen eines Etherpad-Brainstormings gesammelt, wie auch Kritikpunkte am Konzept angerissen wurden. Für alle Interessierten stelle ich meine Infobroschüre zum Thema gerne zum Download zur Verfügung.

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Digitale Bildung lerntheoretisch – Das SAMR-Modell und die 4K

 

6. Sitzung (08.11.): „Wie digital sind unsere Schüler wirklich?“ Unter diesem kontroversen Thema diskutierten unsere Referendare, der Co-Experte Seminarlehrer für Französisch Martin Klinger und ich über mögliche Einflüsse, Aspekte und Studien, die widersprüchlicher kaum sein könnten. Es fiel mir nicht gerade leicht, im Dschungel der Daten und Begriffe ein einigermaßen ausgewogenes und valides Paper zu erstellen, von dessen Stichhaltigkeit Sie sich durch das integrierte Download-Angebot selbst ein Bild machen können. Dank Herrn Axel Krommer, der sich in der ihm eigenen Art via Twitter an der Konzeption der Sitzung dankenswerterweise beteiligte, konnte auch eine umfangreiche Literaturliste erstellt werden, die zum Weiterlesen dienen kann. Wie immer freuen wir uns auf weitere Ergänzungen und Feedback zu unserem Projekt.

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7. Sitzung (15.11.): Kahoot! und Co sind aus dem digitalen Klassenzimmer nicht mehr wegzudenken. Quizanwendungen und ihre teilweise doch recht inflationäre Verbreitung können aber durchaus auch sinnvoll in Unterrichtsszenarien aller Fächer integriert werden. Wie dies gelingen kann und auch über andere Fragen zu diesem beliebten Thema, debattierten wir in dieser DiBiS-Sitzung, die unter dem Titel „Quizdidaktik“ stand. Neben der Präsentation der wichtigsten Tools beschäftigten wir uns auch mit der „Quizifizierungsgefahr der digitalen Bildung“ aus didaktischer Sicht am Beispiel der Argumente, die Philippe Wampfler vor Kurzem formuliert hatte. Im anschließenden Praxisteil erarbeiteten die Referendare über ein kollaboratives Padlet Kriterien für gute Quizfragen. Das Handout zur Sitzung ist wie immer über diesen Link abrufbar.

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Der Output der Sitzung – gesammelt via Padlet

 

8. Sitzung (29.11.): Den Weg zu den magischen d = 0,73 aus der Hattie-Studie vollzogen wir in der heutigen DiBiS-Sitzung nach. Feedback, dessen verschiedene Ebenen und natürlich auch wieder eine Tool-Liste standen auf der Agenda. Neben einer Diskussion, welche weiteren Einsatzszenarien mit den gezeigten Anwendungen möglich wären, vollzogen wir erste Schritte mit „FeedbackSchule“, das in diesem Schuljahr bei uns neu im Seminarbetrieb eingesetzt wird. Nach der Erstellung erster eigener Fragebögen und dem Bekanntmachen mit der Plattform, wurde vereinbart, dass sowohl ich selbst als auch die Referendare noch in diesem Kalenderjahr in einer ausgewählten Klasse eine Feedback-Umfrage durchführen werden. Die Ergebnisse werden allerdings natürlich hier nicht veröffentlicht (was mich durchaus auch ein wenig erleichtert ;)), sondern sollen vor allem der Eigenevaluierung dienen. Der zur Sitzung dazugehörige Handzettel kann an dieser Stelle wie immer als OER-Angebot heruntergeladen werden.

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Die ersten Schritte mit „FeedbackSchule“ – ein tolles Tool!

 

9. Sitzung (06.12.): DiBiS ist, wie man dem Wochenplan entnehmen kann, natürlich ein Projekt, das sich vor allem mit den sinnvollen Einsatz von Digitalen Medien im Unterricht beschäftigen will.  Trotzdem sollen auch medienpsychologische Themen, wie z. B. das Phänomen „Cybermobbing“ nicht ausgespart werden, um unseren Referendaren ein ganzheitliches „Digitales Bildungsangebot“ offerieren zu können. Die heutige Einheit bot demnach auch allerlei Diskussionsstoff, da mit dem o. g. Thema natürlich alle Beteiligten in irgendeiner Form schon einmal in Berührung gekommen sind. Es ergab sich der Konsens, dass Schule am besten proaktiv handeln sollte. Gerade die Elternarbeit spielt in dieser Hinsicht eine entscheidende Rolle. Auch in Vertretungsstunden könnte eine Thematisierung mit den Schülern stattfinden. Ideen, wie man kompetent beraten und auf schon bestehende Angebote hinweisen kann, liefert wie gewohnt das Paper zur Sitzung, das hier zum Download bereitsteht.

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Unabdingbar beim Thema „Cybermobbing“ – Kenntnisse über Soziale Netzwerke

 

10. Sitzung (13.12.): Wie prüfe ich digital? Eine berechtigte Frage, die heute allerdings noch nicht wirklich soweit gefasst wurde, dass es gleich um eine Diskussion bzgl. einer neuen Prüfungskultur ging. Zunächst standen einige Basics auf dem Programmplan, die ich im Folgenden unter der Überschrift „Formative Tests“ zusammengefasst habe. Das Ausprobieren von einfachen Prüfungstools, wie z. B. „Socrative“, beherrschte den Großteil der Sitzung. Markus Bölling gewährte zudem Einblicke in seinen IT-Unterricht, der komplett über Mebis läuft und die dort möglichen Prüfungsarten nutzt. Weitgehend einig waren sich alle Teilnehmer, dass auch das „traditionelle Prüfen“ per Hand einige Fehlerquellen mit sich bringt, die durch den Einsatz von Digitalen Medien in vielen Fällen zumindest einmal minimiert werden können. Die Tischvorlage kann wie immer gerne als Download heruntergeladen werden.

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Grundwissensabfrage Geschichte Klasse 7 digital und im Härtetest

 

11. Sitzung (20.12.): Mit der Sitzung zum Thema „Richtig gut präsentieren“ verabschiedete sich unser Projekt in die wohlverdiente Weihnachtspause – das allerdings mit einem HIghlight. Markus Bölling referierte über die Grundregeln des Präsentierens und gab anhand einer sehr anschaulichen und mit vielen praktischen Beispielen versehenen Keynote hilfreiche Tipps zum eigenen Weiterarbeiten. Es wurde offensichtlich, dass man auch diese „Kunst“ erlernen kann, wenn man die ihr innewohnende Grammatik beherrscht. Dass dabei auch analoges Planen eine Rolle spielt, verblüffte zunächst, erwies sich dann im Gesamtzusammenhang aber als durchaus schlüssig. Nicht zuletzt von eminent wichtiger Bedeutung ist auch die Tatsache, dass gerade auch beim Bewerten von Schüler-Präsentationen es unabdingbar ist, sich mit dieser Thematik etwas intensiver zu beschäftigen. Auch eine „Methodenstunde“, die man mit den Schülern durchführen könnte, wäre ein produktiver Anknüpfpunkt, um die erlernten Aspekte demnächst im realen eigenen Unterricht auszuprobieren. Wie immer ist hier das Handout zum Download abrufbar. Ein Etherpad mit weiteren Links zum Thema darf gerne von Ihnen, unseren Lesern, ergänzt werden (danke an Ulrich Hierdeis und Armin Hanisch).

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#BayernEdu wünscht seinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018!

 

12. Sitzung (10.01.): Der Januar ist an unserer Schule traditionell die Zeit der 1. Prüfungslehrproben. Insofern beschäftigte sich DiBiS heute auch eingehender mit möglichen Exitstrategien, falls während dieser entscheidenden Stunde überraschenderweise das Internet ausfallen sollte. Eine Angst, der man vorbeugen kann, wenn man gewisse Ideen parat hat, im Falle des „Offline-SuperGAUs“ trotzdem souverän zu agieren. Als ein Nachtrag zu einer der vorangegangen Sitzungen wurde zunächst Plickers ausprobiert. Diese Anwendung ist eine halbdigitale Variante der schon besprochenen Quiz- und Feedback-Tools, bei der die Lehrkraft z. B. mithilfe eines Smartphones die Antworten der Schüler personenbezogenen via Scan-Vorgang „einsammeln“ kann. Außerdem wurde folgende Fragen gestellt, die wir gemeinsam wie folgt beantworteten:

  • Wie kann ich YouTube-Videos zeigen, wenn ich diese nicht streamen kann?

A: Schwierig, da ein Download gegen das Urheberrecht verstößt. Eventuell könnte hilfreich sein, sich mit dem jeweiligen TV-Sender (wenn identifizierbar) in Verbindung zu setzen, um einen digitalen Mitschnitt für den schulischen Einsatz zu bekommen.

  • Soll ich den Unterricht über den EduBlog „laufen lassen“?

A: Ja, unbedingt. Alles so wie immer machen. Allerdings den Beitrag mit einem neuen geheimen Passwort versehen, damit die Schüler nicht vorab darauf zugreifen können. Zudem empfiehlt es sich die „Planen“-Funktionen zu nutzen.

  • Lohnt es sich vorab den Raum vorzubereiten? 

A: Definitiv, die Räume stehen schon am Vornachmittag zur Verfügung. Vor allem die Basics, wie z. B. eine korrekte Verkabelung sollten gecheckt werden.

  • Wie kann ich verhindern, dass sich mein iPad dauernd vom AppleTV trennt?

A: Es ist sicher besser, wenn man die Dauer der „Automatischen Sperre“ des Bildschirms auf „Nie“ einstellt und das iPad nicht „zuklappt“. Dann bleibt auch die Verbindung bestehen.

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13. Sitzung (17.01.): Pünktlich zum Lehrprobenzeitraum thematisierte DiBiS heute das theoretische Thema „Urheberrecht“. Außerdem wurden das CC-Lizenz-Modell und das OER-Projekt vorgestellt, die beide dazu dienen, Bildungsmaterialien frei und kostenlos zur Verfügung stellen zu können. Erfreulicherweise konnten die Referendare hier schon einige Kenntnisse nachweisen, was letztlich durch einige praktische Tipps noch ergänzt werden konnte. So wurde am Beispiel „Hamburger“ – einer Vokabel, die demnächst in einer Französisch-Stunde eingeführt werden soll, gezeigt, wie man mithilfe der „Erweiterten Suche“ bei Google, „freie Bilder“ findet. Darüber hinaus wurde erprobt, wie man die angegebene Lizenz bei „Wikipedia-Bildern“ finden kann, um diese dann wieder in eigenen Materialien zu nutzen. Am Beispiel des neuen OER-Atlas 2017, der als Ideenbörse für das eigene Unterrichten mit offenen Bildungsmaterialien dienen kann, diskutierten wir auch über den „Sharing is caring“-Gedanken, der einen Bestandteil einer digital kompetenten Lehrkraft im 21. Jahrhundert darstellen sollte. Anhand eines LearningSnacks können auch Sie 10 wichtige OER-Seiten spielerisch entdecken. Das Handout zur Sitzung steht ebenso zum Download unter dem Titel „Ad fontes 4.0“ bereit.

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Entdecken Sie 10 wichtige OER-Seiten für Ihren Unterricht mit diesem LearningSnack!

 

14. Sitzung (31.01.): 
(Anm.: Auch wenn ich als Leiter der DiBiS-Sitzungen verhindert bin, geht das Projekt natürlich weiter – großer Dank geht an Frau Schachenmeier, die folgendes Protokoll der 14. Sitzung verfasst hat)
Mit Markus Bölling als Leiter der Sitzung zur Einführung der Lernplattform „Mebis“,
hätten sich die Referendare wohl kaum einen kompetenteren Sprecher wünschen können. Folglich erhielten sie einen umfassenden Einblick in die mannigfaltigen
Möglichkeiten der Site, zu denen unter anderem eine beeindruckende Mediathek gehört, welche sowohl bequem und schnell eine Fülle an Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellt, als auch Einblick in archivierte Abschlussprüfungen erlaubt. Damit erschöpft sich
die Bandbreite von „Mebis“ jedoch bei Weitem nicht: Lehrkräften ist es zudem möglich, eigene Online-Kurse zu erstellen und diese mit herunterladbaren Materialien zu versehen, um sie ihren auf der Plattform registrierten Schülerinnen und Schülern zur Verfügung zu stellen. Zudem erlaubt „Mebis“ nicht zuletzt das digitale Testen durch ein ausgeklügeltes und äußerst differenziertes System, welches verschiedenste Testformate,
Aufgabenformen und individualisierte Bewertungskriterien erlaubt. Natürlich hat die Fülle der genannten Features nicht nur Vorteile: Nur allzu leicht werden vor allem „Mebis“-Novizen von der Komplexität der Plattform geradezu erschlagen. Trotzdem steht – vor allem nach der heutigen DiBiS-Sitzung – außer Frage, dass „Mebis“ die Mühe
der Einarbeit auf jeden Fall wert ist.
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Mebis – eine gute Option für den BYOD-Ansatz

 

15. Sitzung (07.02.): Mit einem echten Highlight wartete die Sitzung zum Thema „Digitale Schulbücher“ auf, da mit Benjamin Heinz (IDL Eichstätt / Cornelsen) ein profunder Kenner der Materie als Gastredner gewonnen werden konnte. Am Beispiel des mBooks wurde sehr anschaulich erläutert, welche eigene „Grammatik“ einem digitalen Schulbuch innewohnt. Neben der vielen Möglichkeiten – gerade auch im Bereich der medialen Inhalte – kann ein „Digitales Schulbuch“ nur dann eine passende Alternative sein, wenn neben der Benutzerfreundlichkeit auch eine passende didaktische Konzeption dahinter steht. Wie man dies auch einmal mit seinen Schülern selbst ausprobieren kann, wurde dann meinerseits durch die Vorstellung der App „Book Creator“ ergänzt. In einer abschließenden Diskussion reflektierten die Referendare die Chancen und Risiken des Einsatzes von „Digitalen Schulbüchern“. Als ein Endergebnis wurde festgehalten, dass – vor allem als Form des Offenen Unterrichts verstanden – gerade auch in der Beschäftigung mit dem „Leit(d)medium Schulbuch“ die Konzeption von zeitgemäßen Unterrichtssettings möglich ist. Zu dieser Sitzung ist übrigens wieder ein Handout zum Download verfügbar. Wir danken Benjamin Heinz für den Input und seinen Besuch an unserer Schule. Ein Projekt wie DiBiS lebt gerade auch von der Analyse der Unterrichtspraxis, die wir mit deiner Hilfe sehr gut bewerkstelligen konnten.

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