Mebis – Teil 1

Mebis – Teil 1

Lernen 2.0, 3.0 oder 4.0???

Tablets, Smartphones, Phablets sind heute in „aller Hände“ und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – nicht nur unter den Schülern, sondern auch in der Lehrerschaft. Soziale Netzwerke sind mittlerweile einer der wichtigsten Kommunikationsbereiche der Jugendlichen und der Erwachsenen. So ist auch das Netzwerk #BayernEdu entstanden. Diese Kanäle müssen / sollten wir auch für unterrichtliche Zwecke nutzen. Deshalb hat das Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst an jeder bayerischen Schule für alle Belange des digitalen (Schul-)Lebens das Amt der Medienpädagogisch-informationstechnische Beratungslehrkräfte (MiBs), die den Lehrkräften vor Ort als Berater zu aktuellen Themen der Medienbildung beratend zur Verfügung stehen. Referenzschulen für Medienbildung haben ein maßgeschneidertes Konzept entwickelt, um Medienbildung entsprechend den Bedürfnissen bestmöglich zu gestalten. Neben verschiedenen anderen online-(Lern-)Plattformen haben sich mit BRN-Moodle eine vom Bayerischen Realschulnetz gepflegte E-Learning-Plattform an Bayerischen Realschulen und das von den Ministerialbeauftragten der Gymnasien begleitete Bayern-Moodle etabliert. Seit 2014 sind BRN-Moodle und Bayern-Moodle ausgelaufen. Beide Plattformen wurden in mebis integriert.

Mit „mebis-Landesmedienzentrum Bayern“ (Medien – Bildung – Service) hat das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst eine Plattform für internetgestütztes Lehren und Lernen an alle staatlichen Schulen in Bayern ins Leben gerufen, die nach den neuesten Datenschutzrichtlinien gestaltet wurde. Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) sowie das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht GmbH (FWU) sind federführend an der Entwicklung beteiligt. Seit dem Jahresbeginn 2017 steht mebis auch den kommunalen und privaten Schulen in Bayern kostenfreien zur Verfügung. Mittlerweile wird mebis an etwa 3.300 staatlichen Schulen bei etwa 700.000 angemeldeten Nutzern eingesetzt (Stand Januar 2017). Jede Schule hat dazu einen mebis-Koordinator und einen Stellvertreter bestimmt, die die Angebote der mebis-Plattform administrieren und sich um die Nutzerverwaltung kümmern.

Wer jetzt Lust bekommen hat, in mebis mal rumzustöbern, hier der Link.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass mebis an vielen Schulen noch nicht vollends etabliert ist. In dieser Blog-Reihe möchte ich in den folgenden Artikeln mebis, sowie dessen einzelne Bausteine/Module näher vorstellen und auch auf den Einsatz im Unterricht näher eingehen. Nachdem wir uns bei #BayernEdu die Möglichkeiten und Elemente der digitalen Bildung aufzeigen wollen, wird es auch am Ende der Reihe einen Artikel „Best-Practice“ geben, in dem ich versuche im Einzelnen Einsatzszenarien vorzustellen.

Im Teil 2 der Blogreihe geht es um das Infoportal.

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