Umzug auf einen deutschen Server

Liebe Interessenten und Freunde der #BayernEdu-Community, aufgrund der Anforderungen der DSGVO und den Herausforderungen, die unter anderem eine technische Weiterentwicklung notwendig machen, findet sich das #BayernEdu-Angebot ab sofort unter

https://bayernedu.net

Ein großes Danke an Markus Bölling (@mboelling) für die Übernahme und Konfiguration der Hosting-Infrastruktur!

Die Webpräsenz bayernedu.wordpress.com wird künftig nicht mehr weitergepflegt und mittelfristig gelöscht.

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#BayernEdu und die DSGVO

Da unsere Seite auf dem (kostenlosen) Webspace von wordpress.com liegt, sind Anpassungen an die Anforderungen der DSGVO sehr schwierig (z.B. mangels FTP-Zugriff). Dennoch haben wir Maßnahmen getroffen, um das Angebot, das keinerlei kommerzielle Interessen verfolgt und einen Beitrag zur Weiterentwicklung schulischer Bildung leisten will, DSGVO-konform online halten zu können. Alles Weitere ist nachzulesen unter dem oben neu hinzugekommenen Punkt Datenschutz.

#edudays18

#edudays18

Tolle Menschen, eine geeignete Location und spannende Workshops – lest selbst nach, wie unser Ulrich Hierdeis in Krems an der Donau (A) mit seinen digital-musikalischen Ideen die Veranstaltung bereicherte und ganz nebenbei bei mir die Begriffsidee „Musically Reality (MR)“ aufkommen ließ.

apps4school

Mit den #edudays 2018 veranstaltete die PH Niederösterreich gemeinsam mit der Donau-Universität Krems eine Tagung für Lehrende aller Unterrichtsfächer, deren Ziel es war, Lehren und Lernen mit digitalen Medien kritisch zu reflektieren und Impulse für einen optimalen Einsatz zu geben.

Unter den thematischen Schwerpunkten „digitale Kreativität“ und „coding & making“ präsentierte ich meine Idee „digital erdacht – analog gemacht | vom Klang der Dinge“.

Mein Vortrag gewährte Einblicke  sowohl in den Makerspace „Dadamachine“  als auch in die Komposition, die diese Maschine abspielte, erklärte aber auch die Einbettung des Präsentierten in den gesamten Musikunterricht. Die Dadamachine ist für mich die logische Konsequenz in meinem Bemühen um die Einbindung digitaler Medien in den Musikunterricht der Grundschule. Insofern hatte der Vortrag auch die Funktion, meine eigene didaktische Position aufzuzeigen… Lesen Sie hier weiter.1522956589032.JPG

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Troubleshooting mit #BayernEdu

Troubleshooting mit #BayernEdu

Wie kann man als „normaler Lehrer“ seinen Systembetreuer ein wenig entlasten? Welche einfachen ersten Schritte kann jeder vollziehen, ohne gleich in Panik zu geraten? Folgender Artikel von Thorsten Kölbl nimmt sich diesem Alltagsproblem an und bietet zudem ein übersichtliches Erste-Hilfe-Handout für euer Lehrerzimmer vor Ort als Downloadangebot. Wie immer freuen wir uns auf Feedback und eure Erfahrungen gerne auch als Kommentar. 

 

Durch den Tweet von Marcel Kaufmann (Link zum Tweet) kam es zu folgender Idee: Den KollegInnen hilfreiche Tipps für den Umgang mit eventuell streikender Technik an die Hand zu geben, mit denen sie auftretender Probleme selbst Herr werden können.

Disclaimer: Jeder, der einmal mit “professionellem” Troubleshooting in Kontakt gekommen ist, mag zu Recht einwenden, dass das hier nichts mit dem Vorgehen eines Profis zu tun hat. Völlig richtig, aber ein umfängliches Troubleshooting würde zu einem komplexen Flussdiagramm mit vielen Optionen führen und ginge komplett am Ziel vorbei.

Was ist denn das Ziel?

1. Vorbereiteter Unterricht soll stattfinden können. Und zwar möglichst so, wie er vom Kollegen / von der Kollegin gedacht war. Die tägliche Erfahrung lehrt, dass viel zu oft gute Ideen verpuffen, weil die Technik nicht so will wie die Lehrkraft oder zehn Minuten vergehen, bevor das 20 Sekunden dauernde Impulsvideo zu sehen ist, etc.

2. Viele “nicht-technikaffine” KollegInnen sind durchaus willens, digitale Medien im Unterricht einzusetzen, haben aber (noch) kein beruhigendes Maß an Routine im Umgang mit der nötigen Technik. Wenn dann erste Versuche daran scheitern, dass der Beamer nicht angeht, so ist das nicht nur sehr frustrierend für SchülerInnen UND LehrerInnen, sondern es erhöht die Hemmschwelle, sich beim nächsten Mal auf die Technik zu verlassen. Es wird also ohne den mebis-Kurs geplant…

3. Systembetreuer sind dieser Tage gefragte Menschen. Für einige wenige Ermäßigungsstunden verwalten sie Rechnerparks, für die in mittelständischen Unternehmen ein dreiköpfiges Team zuständig wäre. Nicht selten werden sie aus dem eigenen Unterricht geholt, um ein technisches Problem in einem anderen Klassenzimmer zu lösen. Wäre es nun möglich, dass ein einfacher Schritt das Problem für den Kollegen löst, wäre auch der Systembetreuer ein wenig entlastet.

Es entstand ein Dokument (Link zum Download) dass versucht, einige einfache Schritte aufzuzeigen, die man unternehmen kann, bevor man den Systembetreuer holt. Im Idealfall wird das Problem gelöst, der vorbereitete Unterricht findet statt und die Kollegin / der Kollege traut sich auch beim nächsten Mal, das Video in seine Vorbereitung mit einzubeziehen. Im schlimmsten Fall? Wird der Systembetreuer geholt. Und er wird sich freuen, dass er nicht als erstes ON/OFF ausprobieren muss.

Änderungsvorschläge, vor allem vereinfachender Natur, sind sehr gerne gesehen…

Alle DiBiS-Downloads auf einen Blick

Alle DiBiS-Downloads auf einen Blick

Auf vielfachen Wunsch soll dieser Blogbeitrag alle bisherigen DiBiS-Downloads etwas übersichtlicher präsentieren.

Mittlerweile hat sich das Projekt auch insofern etabliert, dass ich hierzu und zu anderen Fragen der Seminarausbildung interviewt wurde bzw. DiBiS vorstellen durfte. Diese „PR“-Aktionen sind hier nachzuhören bzw. nachzulesen:

„PR“-Aktionen: 

Podcast von Bob Blume „Der Referendarsflüsterer (Folge 12)“

Vorstellung des Projekts im Rahmen des Open Space auf den Edudays 2018 (Krems / Österreich)

Podcast von Anne Tomiuk „Vorbild Schule (Folge 16)“

 

Handouts:

SAMR und 4K

Wie „digital“ sind unsere Schüler wirklich?

Quizdidaktik

Feedback-Tools

Cybermobbing

Formative Tests

Richtig gut präsentieren

Ad Fontes 4.0 (Urheberrecht)

Digitale Schulbücher

Flipped Classroom

Tutorials

Fake News

H5P

Gamification

Podcasts

Sketchnotes

Kreativ-digitale Prüfungsformate

App-Modelle

 

Grundlegende Dokumente/Links:

DiBiS-Wochenplan

Kompetenzrahmen zur Medienbildung an bayerischen Schulen

Konzept iPad-Klassen Realschule am Europakanal Erlangen II

Schulversuch Digitale Schule 2020

Website „Digitale Schule“ Realschule am Europakanal Erlangen II

 

Etherpads:

Vorstellung des Projekts auf dem Deutschen Lehrerforum 2017

SAMR und 4K

Wie digital sind unsere Schüler wirklich? 

Richtig gut präsentieren

Flipped Classroom

Tutorials und Evaluationsbogen 

 

 

Das iPad im Kunstraum – Episode I: Selbstporträt „Opie-Style“

Das iPad im Kunstraum – Episode I: Selbstporträt „Opie-Style“

Viele Kunstdidaktiker zeigen Berührungsängste mit dem Digitalen. Gleichzeitig hat die Digitalisierung verschiedener herkömmlicher Medien die Kunstlandschaft bereits transformiert:

• In gestalterischen Berufen hat das Digitale längst Einzug gehalten.

• Video und digitale Medien sind wichtige Tendenzen zeitgenössischer Kunst.

• Kinder und Jugendliche wachsen mit digital gestalteten Elementen auf und sind motiviert, diese selbst zu gestalten: Avatare, Snapchat, WhatsApp-Profilbilder.

Selbstverständlich sollen iPad und Co nicht gänzlich Bleistift und Pinsel ersetzten. Das händische Arbeiten bleibt zentraler Bestandteil jeglicher künstlerisch-pädagogischen Arbeit. Ein weiteres Ziel könnte es aber sein, neben traditionellen, haptischen Techniken / Methoden auch innovative digitalen Ideen in den Kunstraum zu integrieren. Dies soll im Folgenden anhand der Unterrichtseinheit „Selbstporträt `Opie-Style´“ demonstriert werden.

Julian Opie (1958) ist ein britischer Maler, Bildhauer und Videokünstler. Seine bekannten Porträts, welche auch im Nürnberger Neuen Museum zu sehen sind, vereinfachen diese mit klaren Linien und Flächen. Was ist charakteristisch für das menschliche Gesicht? Was kann man weglassen; was ist wichtig, um einen Menschen zu erkennen?

Um ein digitales Porträt zu erstellen, wird ein Tablet und eine Zeichen-App benötigt. Hier verwende ich das iPad und Sketches. (Einige Schüler schwören allerdings auf SketchBook von Autodesk). Grundsätzlich sind die folgenden Arbeitsschritte aber mit jedem gängigen Tablet bzw. Zeichen-App ähnlich.

Schritt 1: Aufnahme des Porträts

Nimm ein Porträtfoto mit dem Tablet auf. Wähle als Format „hochkant“ und achte darauf, dass das Gesicht das Bild füllt. Als Schulterstück en face blickt die Person gerade in die Kamera und die Schultern sind zu sehen. Ein typisches Kleidungsstück (Schirmmütze) kann das Porträt prägnant machen.

Schritt 2: Anlegen des Dokumentes mit verschiedenen Ebenen

Starte die Sketches und öffne ein neues Dokument. Importiere das Foto in die Zeichen-App. Lege mehrere Ebenen mit dem Ebenenwerkzeug über dein Foto, ähnlich wie Transparentpapier beim Durchpausen. Es werden eine Fotoebene, eine Konturenebene und eine Flächenebene benötigt. Achte darauf, die Ebene, auf der du arbeitest, zu aktivieren. Du kannst die jeweilige Ebene sichtbar oder nicht sichtbar schalten.

Schritt 3: Zeichnen der Konturen

Zeichne auf einer Ebene die Konturen deines Portäts nach. Am besten eignet sich der Tuschestift . Wenn du lange auf das Symbol `klickst´, kannst du die Dicke und Durchsichtigkeit einstellen. Bei den Augen ist Iris und Pupille ein Kreis. Achte auf das weiße `Highlight´. Die Nase wird durch zwei Striche angedeutet. Füge Mund und Kinnstrich hinzu.

Schritt 4: Anlegen der Farbflächen

Auf der Flächenebene legst du die Farbflächen an. Gestalte die Ebenen farbig mit dem Pinselwerkzeug. Wähle dazu eine weitere Ebene. Schalte die Konturenebene an und die Fotoebene aus. Male zuerst die Ränder mit dünnem Pinsel aus. Wähle für die Mitte einen dickeren Pinsel. Arbeite monochrom.

Schritt 5: Export der Arbeit

Exportiere das Arbeitsergebnis. Achte darauf, die gewünschten Ebenen zu aktivieren. Je nach gewünschter Publikationsform sind verschiedene Dateiformate und Auflösungen möglich.

Die Fotos können entweder digital oder analog ausgedruckt veröffentlicht werden.

Ähnlich wie das bekannte CD-Cover von Blur ist eine Montage vieler Opie-Porträts zu einem Klassenfoto eine tolle Möglichkeit, die Arbeit abzuschließen und zu präsentieren. Als Poster ausgedruckt, auf Homepages oder als Screensaver beim Elternabend ergänzen sich Pinsel und Pixel. Digitale Werkzeuge stellen so eine hochinteressante Möglichkeit dar, den Kunstunterricht zu bereichern und den Stellenwert des Faches Kunst weiter zu stärken.

Ein Artikel von Georg Fässler (RS am Europakanal Erlangen II / FAU Erlangen-Nürnberg – weitere Ergebnisse des Projekts sind unter diesem Link abrufbar)