#ZeitgemäßeBildung im digitalen Wandel gestalten – ein Gespräch mit Dejan Mihajlović

#ZeitgemäßeBildung im digitalen Wandel gestalten – ein Gespräch mit Dejan Mihajlović

Gemeinsam mit unserem ersten Interviewgast Dejan Mihajlović möchte #BayernEdu eine neue Sparte auf unserem Blog beginnen. In unregelmäßigen Abständen lassen wir Protagonisten der #DigitalenBildung zu Wort kommen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es würde uns sehr freuen, wenn ihr fleißig kommentiert und Nachfragen stellt.

 

#BayernEdu: Wer ist eigentlich Dejan Mihajlović? Bitte stelle dich unseren Lesern einmal kurz vor!

DM: Ich bin Vater von vier Kindern, unterrichte an der Pestalozzi Realschule in Freiburg Chemie, Geschichte, Mathematik und Ethik (Philosophie) und arbeite für das Staatliche Schulamt Freiburg als SMV BAG-Leiter und Fortbildner und für das Regierungspräsidium als SMV-Beauftragter. Außerdem bin ich im Vorstand des Bürgervereins Oberwiehre-Waldsee, zweiter Vorsitzender des Migrantinnen- und Migrantenbeirats der Stadt Freiburg und aktiv bei D64, dem Zentrum für digitalen Fortschritt.

#BayernEdu: Warum und aus welchen Motiven wurdest du eigentlich Lehrer?

DM: Eigentlich gab es zwei Gründe. Den Anstoß gab mein damaliger Chemielehrer auf der Leistungskurs-Hütte. Er war auch mein Mentor. So nannte man damals die für einen in der Oberstufe zuständige Person, die das Pendant zum Klassenlehrer darstellte. Seiner Meinung nach hätte ich den Vorteil, die Perspektive verhaltenskreativer Schüler_innen bereits zu kennen. Die Entscheidung, Lehrer zu werden, traf ich aber wegen meiner Freunde an der benachbarten Realschule. Da waren einige dabei, die meiner Meinung nach gegen enorme Widerstände zu kämpfen hatten und kleingeredet wurden, weil sie sich entweder offen kritisch äußerten oder deren Potenzial aufgrund von „kleineren Verhaltensnormabweichungen“ nicht erkannt wurde. Ich hatte mir vorgenommen, das zu ändern und Realschullehrer zu werden, um auch für diese Jugendlichen eine Lobby im Lehrerzimmer zu schaffen bzw. mehr zu unterstützen. Das ist und war natürlich eine stark subjektive Einschätzung, aber mein ehrlicher Beweggrund.

#BayernEdu: Sehr spannend, ich denke, da finden sich einige unserer Leser darin wider. Du sprichst ja – vielleicht gerade wegen den Gründen, die du oben genannt hast – gerne von dem Begriff #zeitgemäßeBildung. Kannst du knapp schildern, was du darunter verstehst und inwieweit die Digitalisierung aus deiner Sicht dieses Postulat unterstützen?

DM: Unsere Gesellschaft entwickelt sich ständig weiter. Der digitale Wandel erhöht dabei das Tempo und löst zunehmend bestehende und bekannte Strukturen in allen Lebensbereichen auf. Mir erscheint es deshalb schlüssig, dass dabei auch unsere Vorstellung vom Lernen geprüft, neu überdacht und wenn nötig angepasst werden muss. Zeitgemäße Bildung verstehe ich somit nicht als eine Liste oder Tabelle von Inhalten, Tools oder Kompetenzen, sondern als eine Haltung und Vorgehensweise, Bestehendes in einem nie endenden Prozess aller Beteiligten an den gesellschaftlichen Entwicklungen orientierend stets kritisch zu hinterfragen und gemeinsam weiter auszuarbeiten. Es gibt also kein Endergebnis, das man abheften kann, sondern nur einen aktuellen Stand, der auf die jeweilige Beteiligten zugeschnitten ist. Idealerweise müsste das auf jeder Ebene unseres Bildungssystems möglich sein und gelingen. Kurz: Wir wissen nicht, was morgen junge Menschen erwartet und nicht wenige sind schon mit dem Heute überfordert. Sie möglichst gut darauf vorzubereiten, als Individuum und Teil der Gesellschaft mit komplexen Herausforderungen zurechtzukommen, sehe ich als Aufgabe zeitgemäßer Bildung.

#BayernEdu: Absolut interessant und aus meiner Sicht auch korrekt! In diesem Zusammenhang möchte ich das allseits bekannte 4K-Modell einmal ins Spiel bringen. Welche K’s sind aus deiner Sicht – neben den bekannten  – für unsere Schüler in Zukunft wichtig?

DM: Wenn es ein „K“ sein muss, entscheide ich mich für Kant bzw. den kategorischen Imperativ, der mir in einer zunehmend vernetzteren Welt herausfordernder, aber auch notwendiger erscheint. Die EU besteht aus 28 Mitgliedsstaaten, in denen über 500 Millionen Menschen leben. Sich daran zu orientieren, nur nach derjenigen Maxime zu handeln, durch die man zugleich wollen kann, dass sie ein allgemeines Gesetz werde, klingt nicht nur in diesem Fall für mich sinnvoll, zielführend und erstrebenswert.

#BayernEdu: Du bist ja auch in der Lehrerfortbildung tätig. Wie ist dein Eindruck? Welchen Teil der Lehrer erreicht man und wie groß ist die Bereitschaft seinen Unterricht auf neue Herausforderungen anzupassen?

DM: Welche Lehrende man erreicht bzw. deren Bereitschaft kann man nicht losgelöst vom Angebot bewerten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass inhaltlich und methodisch ansprechende Fortbildungen in Kollegien sehr wohl angenommen werden, Impulse auslösen oder sogar Prozesse in Gang setzen können, im Bereich der Schulentwicklung neue Wege zu beschreiten. Adäquate Antworten auf die aktuellen Herausforderungen durch das Digitale zu entwickeln, erfordert zuerst die Erkenntnis der Notwendigkeit und dann die dafür nötigen Ressourcen, langfristig, kontinuierlich und gemeinsam daran arbeiten zu können. Hier sehe ich momentan eine Chance in schulinternen und systemischen Fortbildungen, die sich an den Gegebenheiten und Wünschen vor Ort orientieren. Im Oktober biete ich für das Staatliche Schulamt Freiburg ein Barcamp für Schulleitungen an, um ihnen diese Idee näherzubringen. Das ist natürlich nur ein Ansatz. Die oben erwähnten nötigen Ressourcen sehe ich noch nicht gegeben.

#BayernEdu: Welche drei Projekte von dir liegen dir besonders am Herzen und könnten ggf. für unsere Leser interessant sein?

DM: Aula liegt mir sehr am Herzen, weil es in der Schule die Thematik anpackt, die man gerne und häufig fordert bzw. anpreist, aber selten umsetzt: Demokratie leben; wobei aula dabei noch das Potenzial des digitalen Wandels aufgreift. Alle Infos zum Projekt und Verlauf kann man auf diesem Blog, bei Facebook oder Twitter verfolgen. Ich bin auch gerade dabei das Resümee nach einem Jahr mit aula zu schreiben. Ein weiteres Herzensprojekt sind die Perlen von den Säuen. Im etwa monatlichen Rhythmus reden Andreas Hofmann, Anselm Maria Sellen und ich eine knappe Stunde über Themen aus dem Bildungsbereich und veröffentlichen das bei YouTube, iTunes und unserer neuen Heimatplattform dem edufunk. Das Digitale steht dabei gerne im Fokus. Da wir schon fast 100 Abonnenten bei YouTube haben und drei Likes beim letzten Video, warten wir noch auf den Anruf der Bundeskanzlerin, um auch ein Interview mit ihr zu machen. Unsere Anfrage via Twitter blieb bis heute aber leider noch unbeantwortet. Abschließen möchte ich mit dem Offenen Bildungsnetzwerk Freiburg. Die Projektidee entstand beim letzten EduCamp in Bad Wildbad. Im zweimonatigen Takt wollen Benedikt Sauerborn, Philip Stade, Olav Richter und ich in Freiburg allen Interessierten eine Möglichkeit fürs Netzwerken bieten. Viele Menschen sind im Bildungsbereich tätig und sind an berufliche oder strukturelle Vorgaben gebunden, was eine Zusammenarbeit erschweren kann. Deshalb wollen wir eine offene Plattform vor Ort schaffen, im Sinne des Webs, die einen noch besseren Austausch begünstigt und eventuelle Hindernisse hemmt oder bestenfalls verhindert. Wir werden über die Entwicklung bloggen und freuen uns über jede weitere Unterstützung.

#BayernEdu: Zur Sache mit der Bundeskanzlerin möchte ich anmerken, dass ein Interview mit euch für beiden Seiten ertragreich wäre. Ich wünsche euch dabei auf alle Fälle viel Erfolg bei diesem Projekt. Trotzdem nochmals nachgefragt: Gibt es bei aller Einschränkung trotzdem Lernszenarien oder Tooltipps, die du in deinem “digitalen” Unterricht regelmäßig nutzt?

DM: Ich denke, dass schon ausreichend Beiträge mit Tool-Empfehlungen durchs Netz schwirren. Was die Lernszenarien betrifft, trage ich gerne aktuelle Netzdebatten in die Klassen. Wenn ich z. B. mich mit Freunden und Bekannten im Web über Fake News diskutiere oder mit rechten Trollen zu kämpfen habe, suche ich nach Möglichkeiten, das auch im Unterricht zu thematisieren. Den Zugang zu Inhalten aus sozialen Netzwerken verschaffe ich mir über meine Accounts. Ich halte hier Authentizität für wichtig und lehne diesem Kontext schulisch konstruierte Inhalte und Umfelder eher ab. Dadurch nehme ich Schüler_innen und sie die Thematik ernst.

#BayernEdu: Zu guter Letzt noch 5 Halbsätze, die du gerne ergänzen darfst…

a) Mein Schultag war erfolgreich, wenn meine Schüler_innen und ich ihn nicht nur als einen Tag in der Schule erlebt haben.

b) Von der Politik wünsche ich mir, dass Schulen die Priorisierung erhalten, die stets beteuert wird. Das geht nur mit enormen Investitionen, Strukturen und Austausch, die offen, transparent, flexibel und nicht hierarchisch angelegt sind und dem primären Ziel, einer erfolgreichen Gesellschaft und nicht Parteipolitik.

c) Twitter ist für mich mein Online-Erstwohnsitz im digitalen Wandel.

d) Wenn ich an meinen Unterricht in 10 Jahren denke, dann hoffe ich auf Rahmenbedingung für (noch) offene(re)s und partizipative(re)s Lernen, Lehren und Prüfen.

e) BayernEdu wünsche ich, dass sich nicht nur viele Menschen diesem Netzwerk anschließen, sondern auch aktiv daran beteiligen.

#BayernEdu: Danke für das Interview! Wir wünsche dir für deine Arbeit weiterhin viel Freude und freuen uns auf weiteren Austausch mit dir!

Digitale Bildung in der Schule: Was ein Schüler 2017 in der Schule lernen sollte (Kompetenzerwartungen)

Es gibt (glücklicherweise und keinesfalls negativ gemeint) Unmengen an Übersichten über Kompetenzen, zahllose Kompetenzraster, die alle definieren wollen, was ein Jugendlicher im Jahr 2017 im Rahmen der sog. “Digitalen Bildung” beherrschen soll.

 Ich habe versucht, diese zum Teil sehr hoch gesteckten Ziele etwas in meine schulische Lebenswirklichkeit herunterzubrechen, ohne dass substanzielle Inhalte auf der Strecke bleiben.

 Zum Verständnis:

Die folgenden Ausführungen sind eine Mischung aus Erfahrungsbericht und Vision, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und schon gar keine „Musterlösung“ für das Gelingen von “zeitgemäßer Bildung“ (was immer das auch sein mag 😉 ) sein sollen. Zweck dieser Ausführungen ist es, Impulse zu geben und eine Diskussion um das Thema anzuregen, die im Idealfall eine Weiterentwicklung der schulischen Arbeit ermöglicht – wenn die Allgemeinheit dann evtl. gar noch partizipiert, umso besser 😉

Die unten ersichtliche Aufstellung ist nicht mehr als ein persönlicher Überblick, den ich mir in die Ferien zur Agenda gemacht habe.

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„Das Leben als nervige digitale Fliege” – Do´s und Dont´s bei der Einführung von #DigitalerBildung in die Schule

„Das Leben als nervige digitale Fliege” – Do´s und Dont´s bei der Einführung von #DigitalerBildung in die Schule

#BayernEdu ist ja bekanntermaßen eine Community, an der sich alle Interessierten aus allen (Bundes-)ländern beteiligen können. Gründungsmitglied Christian Wettke (stolzer Kurpfälzer) schildert in seinem Gastbeitrag, dass man es als Verfechter von #DigitalerBildung nicht immer ganz einfach hat, aber es letztlich doch Wege gibt, wie man sein Faible in strukturierte Bahnen lenken kann. Weitere Beiträge von ihm findet man auch auf seinem eigenen Blog

Seit nun immerhin 2 vollen Schuljahren darf ich mich an einer Schule erproben, an der (bedingt durch die Teilnahme an einem Schulversuch in Baden-Württemberg zu Tablets im Unterricht an beruflichen Schulen) in einem 1:1 Setting unterrichtet wird. Kurze Information zu mir und meinem Werdegang: Ich bin Lehrer (Spanisch und Sport) und habe in der digitalen Bildung zum ersten Mal in meiner schulischen Laufbahn etwas gefunden, für das ich wirklich brenne. Nicht dass mir das Lehrerdasein davor nicht gefallen hätte, ich lebe und liebe meinen Beruf. Dennoch eröffnet sich mir durch die Hinzunahme von digitalen Medien (Tablets, Smartphones) die einmalige Möglichkeit, meine Vergangenheit an freien Schulen in mein aktuelles Schaffen einfließen zu lassen. In meinen Augen ist die digitale Bildung in unserer Zeit alternativlos, wobei ich mich gerne darüber streite, in welchem Umfang, in welchem Fach und zu welcher Zeit. Bin ich deswegen ein allwissender Technik-Freak? Nein, eher im Gegenteil…. Ich verstehe von der dahinter stehenden Technik relativ wenig und erwarte auch nicht, dass das in naher Zukunft anders wird. Was mir jedoch an Wissen fehlt, mache ich mit Enthusiasmus wett und lerne weiter. In diesen 2 Jahren wurde ich nun jedoch von vielen Erfahrungen rund um das Schulwesen und die Komplexität desgleichen geprägt, positiv wie negativ. Ein Grund dafür, meine Erfahrungen in Do´s und Dont´s bei der Einführung von digitaler Bildung oder digitalen Medien zu unterteilen und niederzuschreiben. Ich möchte zu folgenden Themen gerne darlegen, was sich in meinen Augen bewährt hat und welche Herangehensweise man besser bleiben lassen sollte:

● Eigener Unterricht

● Umgang mit Schülern

● Verhalten gegenüber Kollegen

 

1. Eigener Unterricht

a. Do´s

Sicherlich lassen sich viele Kriterien (in meinen Augen Ausgangspunkte) für guten digitalen Unterricht und mobiles Lernen aufzählen und differenzieren. Ich habe mich auf die meiner Meinung nach prägnantesten und pragmatischsten beschränkt:

1. Habe ein Konzept, das fundiert und durchdacht ist und dennoch Freiheiten in der Umsetzung bietet.

2. Nutze digitale Medien dann, wenn es einen sinnvollen didaktischen Wert gibt und nicht nur als technische Spielerei.

3. Biete ein geeignetes Setting für mobiles Lernen und suche dann nach Apps.

4. Gib das Medium in Schülerhand, lasse SuS gemeinsam arbeiten und leite sie zu kritisch-reflektiertem Denken an.

5. Vergiss nie, dass du zuerst Pädagoge bist.

Gerade der letzte Punkt erscheint mir doch als der entscheidende, denn bei aller Magie, die durch den Nutzen von digitalen Medien möglich ist, bin ich doch in erster Linie Pädagoge, Lernbegleiter, Lehrer und Lerner. Das digitale Medium wird stets eine Unterstützung (bei richtiger Verwendung eine äußerst sinnvolle) sein, nicht mehr und nicht weniger.

b. Dont´s

Die ersten eigenen Unterrichtserlebnisse oder „digitalen Gehversuche“ verliefen noch recht stockend, da ich doch sehr gutgläubig und blauäugig an die ganze Geschichte rangegangen bin. Heißt übersetzt: Ich habe das Tablet eingesetzt und auf ein „digitales Wunder“ gehofft. Mein Unterricht hat sich dadurch natürlich weder großartig verändert noch verbessert, die Schüler hatten lediglich zu meinen ganzen Arbeitsblättern a) die digitale Version davon und b) schnellere Lösungen dank Internetzugriff und Google-Übersetzer. So bin ich nach einigen Versuchen und Monaten fast wieder zum normalen und tablet-losen Unterricht zurückgekehrt. Zum Glück kamen da zwei Schlüssel-Erlebnisse (bzw. Fortbildungen) dazwischen: Die Schlüsselerlebnisse, die mich quasi in die Hände der digitalen Bildung trieben, waren in meinem Fall zwei Fortbildungen, deren Wert und Genialität ich jedoch auch erst später erkannt habe. Zum einen war das eine Fortbildung zum MIFD (Modell der individuellen Förderung mit digitalen Medien) von Jan Hambsch und Tobias Rodemerk und einer Fortbildung zu interaktiven Videos von Allan Carrington (mit leider sehr wenig Teilnehmern und konfusem Plan, aber tollen Inhalten und Ideen).

2. Umgang mit Schülern

a. Do´s

Kurz meine bisherige Erfahrung: Es wird dir von den Schülern sehr gedankt, wenn du dich um Neuerungen bemühst und auch vieles verziehen, solange das Engagement und die Zusammenarbeit stimmen. Auch die oftmals beschriebenen bzw. proklamierten Disziplinprobleme habe ich sehr, sehr selten erlebt. Das Tablet kann als Ablenkung dienen ja. Allerdings habe ich für mich den Schluss gezogen, dass ich die Schüler ganz einfach viel damit arbeiten lasse und sie auch fordere, diese Arbeiten mit dem Gerät als Hilfsmittel zu bearbeiten (und das Gerät auch wirklich als Hilfsmittel zu verstehen). Natürlich helfen hier klare Absprachen und ein angenehmes Klassenklima. Ein Tool, das mir in dem Bereich wirklich sehr geholfen hat, war das “pädagogische Online-Rollenspiel” CLASSCRAFT.

b. Dont´s

Zu Beginn des Jahres gelang es mir noch halbwegs gut, Phasen mit und ohne Tablet zu trennen und zu unterscheiden. Mit zunehmender Dauer verlor ich diese Trennung immer mehr, meine SuS waren fast ausschließlich mit ihren Geräten beschäftigt und ich fühlte mich damit auch noch im Recht. Ein geregelter Unterricht, bei dem sie was lernen konnten, war das nicht mehr, viel zu stark verlor ich mich im Digitalen und trieb als Lehrperson nur noch so dahin. Aufgrund des Verlustes der Struktur war ich auch nicht mehr in der Lage, tatsächlich als Pädagoge aufzutreten, sondern lediglich als „technischer Türöffner“ für die Kids tätig. Zum einen, weil ich zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht die Kraft und den Mut hatte, mir im Bezug darauf einen Fehler einzugestehen, zum anderen weil es auch mir gefiel, viel mit dem Gerät in der Hand zu arbeiten und meine alten Arbeitsblätter mehr als uncool fand.

3. Verhalten gegenüber Kollegen

Ich möchte hier gerne vorweg sagen: Ich schätze meine Kollegen und habe innerhalb dieser zwei Jahre auch wieder meinen Frieden (besonders im Bereich der Einführung digitaler Bildung in unseren Schulalltag) mit ihnen machen können.

a. Do´s

Wir Lehrer mögen es ja gar nicht, bevormundet oder gar belehrt zu werden (und da schließe ich mich nicht aus, ich hasse es regelrecht), was eigentlich komisch ist, da wir doch ständig mit vermitteln und lehren beschäftigt sind. Vielleicht deswegen, wer weiß? Was sich tatsächlich bewahrheitet hat (obwohl ich es zu Beginn selbst nicht glauben konnte bzw. wahrhaben wollte), ist: Je entspannter man selbst mit dem Thema umgeht, desto leichter und einfacher finden Gespräche und Austausch statt. Danke an dieser Stelle an alle, die mir das auf Twitter auch immer wieder gebetsmühlenartig vorgepredigt haben. Ich leiste hiermit Abbitte.

b. Dont´s

Es stellte sich nach einiger Zeit auch heraus, dass nicht alle meine Kollegen meine neu gewonnene Begeisterung für digitale Bildung teilten und ich auf diesem Feld zunehmend alleine dastand. Anfangs fühlte ich mich hier noch gut, weil ich ja dachte, ihnen weit voraus zu sein und sie nicht für meine Entfaltung brauchen würde. Auch fühlte es sich gut an, trotz meinen jungen Jahren und der geringen Berufserfahrung etwas zu haben, in dem ich den anderen voraus und enteilt war. Im Laufe der Zeit nagte es doch mehr und mehr an mir, ein Einzelkämpfer zu sein und keine bzw. wenige Mitstreiter (noch dazu in meinen Fächern) zu haben, die diese neue Form des Unterrichts genauso begeistert annahmen wie ich und mit denen ich mich regelmäßig und produktiv austauschen konnte. So wurde ich immer stärker ein verbitterter Nerd, der begann alle zu verdammen, die nicht mitzogen und die diese Chance nicht wahrnahmen. Das resultierte mehr und mehr in einer Gemütseinstellung des “Jetzt erst recht”. Ich begann also geharnischte E-Mails zu schreiben, in denen ich die Kollegen auf die Wichtigkeit unseres Tuns und die Chancen der digitalen Bildung hinwies oder merkte immer wieder an, man möge doch bitte nicht nur die ausgetretenen Pfade der Fortbilungsreihen des RP oder KuMi begehen, sondern sich eventuell auch mal zu einem Barcamp anmelden. Oh Wunder, keine Begeisterung. In dieser Zeit bekam ich auch den inoffiziellen Spitznamen “nervige digitale Fliege” verpasst, den ich jedoch heute mit Stolz tragen kann.

5 Mythen beim „digitalen Unterrichten“ … und was an diesen dran ist

5 Mythen beim „digitalen Unterrichten“ … und was an diesen dran ist

Endlich – seit dieser Woche ist auch in Bayern die allgemeine Sommerferienzeit eingeläutet worden. Da nach den Ferien aber bekanntlich vor dem nächsten Unterricht ist, möchte ich gerade denjenigen Kollegen, die ab dem Schuljahr 2017/18 ins „digitale Lehren und Lernen“ einsteigen, ein paar persönliche Erfahrungen mitteilen. Ich habe zu diesem Zweck einige „Mythen“ zum Thema identifiziert, die immer wieder in der Diskussion auftauchen. Auch seitens meiner Referendare wird danach im Prinzip jedes Jahr immer wieder neu gefragt. Wichtig ist mir aber zu betonen, dass meine Erwiderungen zu diesen rein subjektiv sind. Daher würde es mich freuen, ggf. weitere Meinungen dazu, z. B. als Kommentar unter dem Post, sammeln zu können. Wer mehr über die Infrastruktur und das Konzept unserer Schule erfahren will, kann dies über den Link gerne tun.

Mythos 1: Das „Digitale Unterrichten“ kostet mehr Zeit

Da ist durchaus etwas dran, und zwar in zweierlei Hinsicht. Zunächst einmal kostet es natürlich Zeit in Bezug auf die Unterrichtsvorbereitung, wenn man eigene Materialien erstellen will. Aber es gibt mittlerweile schon ein großes Online-Angebot, das man frei nutzen kann („OER“). Unter diesem Aspekt würde ich mich zunächst einmal umschauen, was es für meine Fächer so alles gibt. Der verlinkte LearningSnack kann dabei schon einen kleinen Einblick geben.

Dann muss man natürlich auch sehen, dass man im Klassenraum ggf. schon ein bisschen Eingewöhnung braucht, um mit den jeweiligen Tools und Anwendungen gewinnbringend arbeiten zu können. Es wird sicher ein gewisses Zeitfenster brauchen, vielleicht klappt auch nicht immer alles gleich reibungslos. Letztlich sollte man dies aber nicht überbewerten, da man auch hier seinen Schülern und nicht zuletzt sich selbst Medienkompetenz vermittelt. Es ist also völlig normal, wenn man an dieser Stelle etwas Unterrichtszeit investiert und nicht verwerflich. Man kann dieses Zeitfenster auch mit der Einführung einer neuen Methode vergleichen.

Mythos 2: Die Schüler werden durch das „digitale Lernen“ unkonzentrierter, die Arbeitsergebnisse sind schlechter als früher

Dem kann ich aus meiner Erfahrung nur widersprechen. Wenn die Regeln der Gerätenutzung klar definiert sind, ist es auch eher so, dass dann nichts mehr heimlich geschieht. Das Handy in der Hosentasche wird – dessen kann man sich sicher sein – immer eine mögliche Ablenkungsquelle bieten, ob man nun „digital“ unterrichtet oder nicht. Daher sind in meinem Unterricht die iPads auf dem Tisch und bei Nichtnutzung umgedreht (was allerdings immer seltener der Fall ist). Wenn der Unterricht thematisch und methodisch dicht ist, dann bleibt auch wenig Zeit für Fremdbeschäftigung. Und wenn das erzielte Ergebnis einer Arbeitsphase dann nicht den Anforderungen entspricht, kann dies vielleicht sogar schneller identifiziert werden als beim traditionellen Arbeiten.

Mythos 3: Beim „digitalen Unterrichten“ wird weniger gelesen

Ebenso aus meiner Sicht zu plakativ und so auch nicht korrekt. Es wird sicher anders gelesen, vielleicht auch nicht mehr nur aus „ästhetischen“ Gründen. Für mich bietet das „digitale Unterrichten“ aber einen guten Ansatz meine Schüler erst einmal an das Lesen heranzuführen. Beim Recherchieren und bei der Nutzung des Internets kommt es eher darauf an, nicht alles zu lesen, sondern auch Quellen und Wahrheitsgehalt herauszufinden. Beim „ästhetischen“ Lesen habe ich trotz aller didaktischen Vorbehalte mit Lernvideos oder kleinen standardisierten Übungen gute Erfahrungen gemacht. Erst wenn man z. B. Stilmittel sicher erkennt und deren Wirkungen nachvollziehen kann, ist man doch auch in der Lage die literarische Qualität eines Textes zu beurteilen und dann selber kreativ zu werden.

Mythos 4: Beim Lernen mit „digitalen Medien“ wird weniger miteinander geredet, es kommt vermehrt zu Frontalunterricht

Natürlich ist die Verlockung groß. Der Lehrer präsentiert die Inhalte wie ein Keynote-Speaker auf einer wissenschaftlichen Tagung, die Schüler konsumieren und haben vielleicht sogar, wenn sie sich auf die nächste Stunde gut vorbereiten, im darauffolgenden Test ein besseres Ergebnis als früher erzielt. Das ist an sich nicht verwerflich, darf aber nicht der Regelfall des „digitalen Unterrichtens“ sein, auch wenn meine ersten Schritte so ausgesehen haben mögen. Zu einer „digitalen Mündigkeit“ führt das aber nicht, auch wenn man als Lehrer vielleicht den Eindruck haben könnte, dass eine oben skizzierte Stunde „gut“ gewesen war. Es ist vielmehr dafür zu sorgen, dass man viel themenaktueller, auch projektmäßiger an den Unterricht herangeht und vielleicht seine Stunden zweiteilt. In der ersten Phase (zeitlich auf ca. 20-30 Minuten begrenzt) bringt man die nötigen Fakten und die Sachkompetenz zur Lerngruppe, in einer zweiten Phase wird kompetenzorientiert vertieft. Dies kann auch über das Konzept „Flipped Classroom“ hergestellt werden, indem die Schüler schon mit der nötigen Basisinformation in den Unterricht kommen und dann damit weiterarbeiten. Dies können dann, müssen aber nicht, auch digitale Produkte sein.

Mythos 5: Die Schüler sind beim Arbeiten mit „digitalen Medien“ deutlich motivierter

Am Anfang stimmt das sicher. Dieser Effekt kann aber auch ganz schnell ins Negative überschwappen, wenn …

  • die Beziehungsebene zur Lehrkraft nicht stimmt (dann kann das „digitale Unterrichten“ die Pandorabüchsenöffnung sein!)
  • man immer die gleichen Arbeitsaufträge stellt
  • davon ausgegangen wird, dass die Schüler sich schon selbstständig durchwursteln und man nur „Globalaufträge“ stellt
  • man seinen Unterricht zu 100 % digitalisiert, ohne dass dies sinnvoll ist (ja, auch das merken Schüler und monieren das mit sehr stimmigen Argumenten)

 

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn dieser Post ein wenig zur Diskussion über das „digitale Unterrichten“ beitragen könnte. Gerne nehme ich auch zu anderen Mythen Stellung und schildere dazu meine, wie gesagt, subjektiven Eindrücke, wenn diese von Interesse sein sollten. Letztlich kann ich aber nur allen Lehrern raten, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und getreu dem Motto „ergänzen statt ersetzen“ zu handeln.

 

 

 

 

 

 

Global GeoGebra Gathering 2017 in Linz

Global GeoGebra Gathering 2017 in Linz

Während vielen Kolleginnen und Kollegen schon in den Ferien sind oder sich gerade wieder auf den Weg ins neue Schuljahr machen, ist bei #BayernEdu zum Ende des laufenden Jahres irgendwie noch Durchstarten und Durchhalten angesagt. Nachdem Wolfgang Schlicht in San Francisco unterwegs war, habe ich die Gelegenheit wahrgenommen an der Global GeoGebra Gathering 2017 an der Johannes-Kepler-Universität in Linz teilzunehmen. Weiterlesen „Global GeoGebra Gathering 2017 in Linz“

#BayernEdu beim Adobe Education Leader Summit in San Jose, Kalifornien

Zum Abschluss meines Sabbatjahres nutzte ich die Gelegenheit mich mit den Adobe Education Leadern aus der ganzen Welt im Silicon Valley zu treffen. Der Education Summit im Adobe Headquarter in San Jose, Kalifornien bringt jährlich Lehrerinnen und Lehrer aus dem K-12 und Higher Education Bereich zusammen.

Zu Beginn der Konferenz konnte man sich schon in einem Maker Space kräftig austoben und unter anderem mit Makey Makey, Ozobots oder einer CNC-Fräse experimentieren. Die ersten Kontakte zwischen den Teilnehmern wurden geknüpft, man tauschte Erfahrungen aus und arbeitete gemeinsam an kleinen Projekten.

Der Austausch zwischen den Lehrkräften stand absolut im Mittelpunkt des Events. Zahlreiche Diskussionsrunden und ein vielfältiges Workshopangebot im Format „von Lehrer für Lehrer“ halfen dabei, dies erfolgreich umzusetzen. Auch wenn die Teilnehmer aus allen Teilen der Erde stammten und die unterschiedlichsten Fachbereiche von Kindergarten bis Higher Education abdeckten, so zeigten sich doch viele Gemeinsamkeiten. Man war sich stets einig, dass die Digitalisierung Veränderungen mit sich bringen wird, deren Ausmaß heutzutage noch nicht absehbar ist. Eine Gruppe beschäftigte sich beispielsweise mit der „Schule der Zukunft“. Die Diskussion erinnerte mich stark an die Diskussionen im Projekt „Digitale Schule 2020“ der Stiftung Bildungspakt Bayern.

In der Runde zum Thema „Schule der Zukunft“, bestehend aus Künstlern, Schulplanern, Instructional Designern, Web-Pionieren und meiner Wenigkeit als Vertreter des MINT-K12-Bereichs, war man sich am Schluss einig, dass sich Schüler in einer digitalen Welt nur erfolgreich bewegen können, wenn sie sich auch in der analogen Welt zurecht finden. Das Analoge hat und wird immer seine Berechtigung im Schulalltag haben. Wahrscheinlich muss es in Zukunft sogar noch verstärkt im Präsenzunterricht gefördert werden, da sich die Schüler außerschulisch immer mehr in der digitalen Welt bewegen.

Natürlich präsentierte auch Adobe Projekte, an denen gearbeitet wird. In einer Vorstellung wurde uns beispielsweise gezeigt, wie Adobe Sensei (eine Anwendung aus dem Bereich künstliche Intelligenz) helfen kann, Lehrer beim Lehren und Schüler beim Lernen zu unterstützen. Die Ansätze sind sehr vielversprechend und deren Umsetzung würde uns Lehrer von zeitraubenden Routinetätigkeiten befreien und gleichzeitig Freiräume für die individuelle Arbeit mit den Schülern schaffen.

Ein Höhepunkt der Projektvorstellungen war für mich die Präsentation von Ben Forta, der für das Adobe Spark Projekt verantwortlich ist. Leider darf ich noch nichts Genaueres über die Neuerungen, die bald kommen werden, berichten, aber so viel sei gesagt: „Ich bin sehr zufrieden mit dem was ich gehört bzw. gesehen habe und gehe gut gelaunt ins neue Schuljahr :-)“.
Den größten Teil der mehrtägigen Veranstaltung machten jedoch die Workshops der Leader aus. Mark Shufflebottom zeigte zum Beispiel, wie einfach und schnell es zukünftig sein wird VR- und AR-Elemente zu erstellen, sie in in Lernmaterialien zu integrieren und pädagogisch sinnvoll zu nutzen. Sagenhaft, was hier in den nächsten Monaten schon möglich sein wird.

Die aktuellen und kommenden Technologien waren aber nur ein Bereich im Workshopangebot. Ein globales Projekt zum Thema Storytelling spiegelte eine weitere Facette der Adobe Leader Aktivitäten wider und zeigte, wie man die digitalen Möglichkeiten gewinnbringend  zur Völkerverständigung nutzen kann. Schüler aus der ganzen Welt kamen in diesem Projekt virtuell zusammen und arbeiteten an gemeinsamen Projekten. Wie einfach kann globaler Austausch heutzutage sein. Genial!

Die größte persönliche Herausforderung beim AEL Summit war für mich mein eigener Workshop zum Thema „Interactive Spark Videos with H5P„, den ich auf Englisch halten durfte. Die Bude war rappelvoll. Dies machte es für mich definitiv nicht entspannter. Aber Spark ist immer schon ein Zuschauermagnet. Die Anwendungen von H5P.org überzeugten so sehr, dass meine sprachlichen Schwächen (hoffentlich) nicht allzu sehr auffielen. Gott sei Dank!:-)

Ich war überrascht, dass H5P bei den Leadern aus den USA und aus Kanada kaum bekannt war. Alle waren begeistert von den unterschiedlichen Tools und wollten diese gleich nach dem Workshop ausprobieren. Leider ließ es der straffe Zeitplan nicht zu, sich noch intensiver mit dem Thema „Spark und H5P“ auseinanderzusetzen. Man versammelte sich nach der letzten Workshoprunde noch einmal im Adobe Konferenz Saal, um sich danach abschließend mit den Entwicklerteams der einzelnen Softwareanwendungen auszutauschen und Neuerungen auszuprobieren.

Danach war der dreitägige Summit auch schon wieder – viel zu früh – zu Ende. Dies hatte auch der Hauptverantwortliche bei Adobe – Mark Ruppert – erkannt, der daraufhin ankündigte, dass es nächstes Jahr wohl einen längeren Summit in Nordamerika geben wird. Auch wenn das Event nun zu Ende war, so werden die Kontakte zu den anderen AELs nicht abreißen und gemeinsame Projekte sind auch schon in der Planungsphase. Für mich war es der beste Abschluss, den ich mir für mein Sabbatjahr vorstellen konnte. Viele alte Freundschaften blühten wieder auf und viele neue sind entstanden. Ziel in nächster Zeit wird es jetzt sein, die Community in den deutschsprachigen Ländern zu stärken und auszubauen. In Planung sind dazu kostenlose online Kurse auf Adobe Education Exchange kurz edex.adobe.com/de und lokale, kostenlose Fortbildungsveranstaltungen von Adobe für interessierte Schulen. Bin gespannt, wie es weitergeht. Stay tuned!

Digitale Bildung im Seminar – ab dem nächsten Schuljahr geht´s los!

Digitale Bildung im Seminar – ab dem nächsten Schuljahr geht´s los!

Wir sind startklar! An der Realschule am Europakanal in Erlangen wird es ab dem nächsten Schuljahr für unsere Referendare eine zusätzliche Übung Digitale Bildung im Seminar („DiBiS“) geben, die in jeder Schulwoche (Dauer: 45 Minuten) abgehalten wird. Mein Konzept, das ich in einem früheren Blogbeitrag schon auf #BayernEdu skizziert habe, ist nun unter tatkräftiger Mithilfe meiner Seminarkollegen und dem Team „Digitale Schule 2020“ in einen abwechslungsreichen und aus meiner Sicht durchaus praktikablen Wochenplan gegossen worden.

DiBiS – Wochenplan

Ich würde mich über Ergänzungen und weitere Anregungen freuen. Zudem würde mich interessieren, ob das „Projekt“ hier weiter auf #BayernEdu in regelmäßigen Abständen dokumentiert werden soll. Denn eines ist sicher unstrittig: Die Lehrerausbildung ist sicher auch ein wichtiger Schlüssel dafür, wenn „Digitale Bildung“ gelingen soll.